Wann, wenn nicht jetzt, ist der beste Zeitpunkt, um eine Asien-Reise zu planen? Während das Wetter hierzulande noch zu wünschen übrig lässt, ist das Wetter in Thailand, Malaysia und Indonesien nahezu paradiesisch. Grund genug also, die Koffer zu packen und zu buchen. Doch halt: Wer das Weite sucht, kann nicht einfach so mir-nichts-dir-nichts die Zelte abbrechen. Vor Reiseantritt müssen einige wichtige Dinge geplant und berücksichtigt werden. Das Auswärtige Amt oder andere Reiseportale liefern wertvolle Tipps und Infos zu Reisezielen in Asien – hier vorab ein Asien-Reise-Merkzettel:

1. Reisepass und Visum

Für einige Länder Asiens ist neben einem Reisepass ein Visum erforderlich. Zum Beispiel kann nach Indonesien nur mit einem Visum eingereist werden, dies kann aber auch direkt am Tag der Einreise ausgestellt werden. Für Reisen nach Hongkong, Japan, Singapur, Thailand und Südkorea besteht keine Visumspflicht. Touristen erhalten eine Aufenthaltsgenehmigung bis zu 30 oder 90 Tage. Die genauen Einreisebestimmungen sollten rechtzeitig in der Planungsphase der Reise in Erfahrung gebracht werden.

2. Impfungen

Bei Reisen in asiatische Länder empfiehlt das Auswärtige Amt einen aktuellen Hepatitis A Impfschutz. Handelt es sich um einen längeren Aufenthalt, wird außerdem häufig eine Impfung gegen Hepatitis B angeraten. Die für jedes Land angeratenen Impfungen können im Einzelnen mit einem Tropenmediziner besprochen werden.

3. Gesundheit

Wer aufgrund einer Erkrankung Medikamente zu sich nehmen muss, benötigt in Einzelfällen (wie zum Beispiel bei einer Reise nach Singapur) eine Einfuhrgenehmigung der heimischen Gesundheitsbehörden.

4. Besonderheiten

Jedes asiatische Land hat seine Besonderheiten. Und so ist es unabdingbar, sich vor der Einreise mit diesen vertraut zu machen, damit die Reise nicht sprichwörtlich ins Wasser fällt. So sollten Reisen in Kambodschas und Myanmars Grenzgebiete nur als Gruppenreise mit einer Führung angetreten werden. Bei einer Reise nach Japan gibt die Deutsche Botschaft Informationen zu Strahlenbelastungen in den verschiedenen Regionen – seit Fukushima wird vor Reisen rund um das betroffene Kernkraftwerk gewarnt. Wer hingegen nach Singapur reist, sollte sich mit den hiesigen Gesetzen vertraut machen. Wer einen Kaugummi auf die Straße spuckt, kann im Gefängnis landen. Zudem gilt das Einfuhrverbot von Waffen sogar für Spielzeugwaffen. Auch Drogenbesitz und homosexuelle Handlungen stehen in Singapur unter Strafe.

Der Merkzettel dient lediglich als Anhaltspunkt und erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die jeweiligen Landesbestimmungen sind also im Vorfeld genau zu prüfen.

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